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Nächstes Konzert in Stuttgart

Lechner, der Reingeschmeckte

"Motectae Sacrae" und "Neue Teutsche Lieder"

Mittwoch, 16. September 2015, 19 Uhr

Haus der Musik im Fruchtkasten, Stuttgart

 

Monika Mauch - Sopran

Franz Vitzthum - Alt

Daniel Schreiber - Tenor

Josué Mélendez Peláez - Zink

Christine Brand - Posaune

Markus Märkl - Orgel

Henning Wiegräbe - Posaune und Leitung

 

 

Frescobaldi- ein römischer Star?

Capricornus Ensemble Stuttgart

Haus der Musik im Fruchtkasten, Stuttgart

Donnerstag, 5. Februar 2015, 19 Uhr

Lydia Teuscher – Sopran

Leila Schayegh – Violine

Simon Reichert – Orgel

Simon Linné – Theorbe und Laute

Henning Wiegräbe – Posaune und Leitung

Frescobaldi, ein römischer Star?

„Il regno d’Amore“

Der gefeierte Organist und Komponist des Petersdoms in Rom präsentiert sich hier als Meister des dramatischen Ausdrucks. Vielen ist Frescobaldi vor allem als Meister der Musik für Tasteninstrumente bekannt.

Doch er schuf auch brillante geistliche und weltliche Vokalmusik sowie instrumentale Canzonen – und die nicht ausschließlich in Rom...

 
 
 
Samuel Capricornus – Der Stuttgarter Kapellmeister
Lydia Teuscher: Sopran
Philip Niederberger: Bass
 
Am 18. September um 19 Uhr im Fruchtkasten in Stuttgart
Am 19. September um 19 Uhr in der Stiftskirche in Neustadt/Weinstraße

 

1657 wurde Samuel Capricornus Hofkapellmeister am Württembergischen Hof. Er brachte musikalische Pracht des Wiener Kaiserhofs an das vom 30 jährigen Krieg und Pest stark gebeutelte Stuttgart. Der neue Leiter der Hofmusik war Musiker in der kaiserlichen Hofkapelle, bevor er über Reutlingen und Preßburg nach Stuttgart kam.
Capricornus gilt als der einflussreichste unter den süddeutsch-protestantischen Komponisten seiner Zeit. In der Übergangszeit zwischen Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach trug er entscheidend zur Entwicklung des geistlichen Konzerts und der Kantate bei.
Seine geistlichen Konzerte für Sopran und Bass sind sehr farbig instrumentiert: Neben Violinen und Continuo wetteifern solistische Posaune und Dulzian mit den Gesangsstimmen.
Sie werden eingerahmt von Instrumentalmusik Johann Rosenmüllers und des Göppinger Stadtpfeifers Daniel Speer.

„Amor sacro – Amor profano“

Monika Mauch: Sopran

am 17. Juli  um 19 Uhr im Fruchtkasten am Schillerplatz in Stuttgart.

 

Venedig im 16./17. Jahrhundert ist Pracht - Luxus in fast unvorstellbarer Farbigkeit und Sinnlichkeit. Wesentlichen Anteil am Lebensgefühl dieser Zeit hat die Musik: Auch hier genügt nicht mehr die Melodie allein. Kunstvolle Verzierungen, sogenannte Diminutionen, bedienen das Bedürfnis nach dem ganz Besonderen, dem Extravaganten.

In großem Maße bestimmt im frühen Barock die Kirche das Leben der Menschen, nicht nur in der "Serenissima". Seit der Mensch in der Renaissance sein neues, selbstbewusstes Bild erfand, ist es aber nicht mehr ausgemacht, ob Kirche oder Welt wichtiger sind. Ist die himmlische Liebe das Wesentliche, oder hat auch die weltliche Liebe ihren wichtigen Platz?

Das Konzert zeigt diese italienischen Einflüsse auf die vokal-instrumentale Musik Stuttgarts und Mitteldeutschlands: Monteverdi-Bearbeitungen Boeddeckers und Musik Rosenmüllers werden den Kompositionen ihrer venezianischen Kollegen gegenüber gestellt.

Das CES startet eine eigene Konzertreihe in Stuttgart

Das Capricornus Ensemble Stuttgart startet in diesem Jahr eine eigene Konzertreihe in Stuttgart. 
Das erste Konzert mit dem Titel
"Sonate concertate in stil moderno" 
wird am 28. März um 19.00 Uhr im Fruchtkasten Stuttgart stattfinden.

Venezianische Musik von Gabrieli, Picchi, Cima, Castello, Cavalli …
für Violinen, Posaunen und Continuo

Das glanzvolle Venedig war um 1600 das musikalische Zentrum Europas. Die Musik der Serenissima war stilbildend und beeinflusste ganze Komponisten- und Musikergenerationen. Komponisten wie Schütz und Rosenmüller kamen zum Studium nach Venedig. 
Prachtvoll, glanzvoll, sinnlich – so kann man die Musik in diesem Konzert genießen. 
Den spannenden Hintergrund bildet darüber hinaus eine Auseinandersetzung um alten und modernen Stil – die es auch um das Jahr 1600 in Venedig schon gab.
Damals vollzog sich der Weg von streng kontrapunktischen Satzgeflechten zu konzertierender, auf einen Bass gestützter Musik. Ausgangspunkt sind die frühen Werke Giovanni Gabrielis. Die einige Jahre später entstandenen Kompositionen Castellos oder Cazzatis zeigen dann deutlich die kompositorischen Einflüsse von Monteverdis modernem Stil (der seconda pratica) auf die Instrumentalmusik seiner Zeit.